Concordia in Rumänien

romaniaWie sieht das Leben eines Jugendlichen in Rumänien überhaupt aus? In den Armutsvierteln von Rumänien sind die meisten Häuser in einem desolaten Zustand. Oftmals haben die Lehmhäuser keine Heizung, kein fliessendes Wasser und nur mangelnde Hygiene, die nicht selten Auslöser für Krankheiten ist. Die Kinder arbeiten oftmals bereits in jungen Jahren oder sind in der Nachbarschaftswache eingespannt. Dadurch haben sie keine Chance auf Bildung und daher keine Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Die Kinder und Jugendlichen müssen zuerst einmal das Vertrauen zur Organisation und deren Mitarbeiter haben. Daher setzt Concordia grossen Wert auf die Streetworker, welche den Kontakt zu den Betroffenen suchen und eine Beziehung zu diesen herstellen. Sie besuchen regelmässig die Armutsviertel und Obdachlosen. Bei diesen Besuchen informieren die Streetworker über das momentane Angebot. Auch in Jugendgefängnissen sind die Mitarbeiter von Concordia regelmässig anzutreffen. Dort informieren sie die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten nach der Entlassung und beraten sie so gut wie möglich.

Kinder und Jugendliche, welchen in ihren Familien nicht gefördert werden können, werden in Wohngruppen untergebracht. Dort werden sie von Pädagogen betreut und gefördert. Später kommen diese in Wohngemeinschaften. Dies ist eine Vorstufe zum eigenständigen Leben. Sie werden dort optimal auf die Selbstständigkeit vorbereitet.

Für die Kinder der Roma hat Concordia ein spezielles Lern- und Therapiezentrum im Armutsviertel Mimiu bei Ploiești eingerichtet. Dabei werden den Kinder Lernhilfen, therapeutischer Unterstützung sowie Freizeitaktivitäten geboten. Ebenso hat Concordia ein Ausbildungszentrum für Bäcker, Serviceangestellte sowie Landwirten errichtet. Dieses bietet den Jugendliche die optimale Möglichkeit, sich in den benannten Berufen ausbilden zu lassen.

Ein weiteres Standbein in Rumänien ist das Sozialzentrum Lazar in Bukarest. Dieses ist an die Bedürfnisse der Strassenkinder von Bukarest angepasst. Es bietet den obdachlosen Jugendlichen warme Mahlzeiten, Duschen, Schlafplätze frische Wäsche und medizinische Versorgung. Zusätzlich helfen die Mitarbeiter des Sozialzentrums den Jugendlichen bei der Suche nach einer Ausbildung oder bieten ihnen Beschäftigungen in der eigenen Werkstatt.

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